Übungen

Übung 23.08.2019 - Bauhof Kleinhau

 

Löschgruppe Großhau

2 Std. ·

---- Einsatzübung TH - Verkehrsunfall ---- 23.08.2019

Am gestrigen Freitag stand für uns wieder ein Übungsabend auf dem Programm.

Thema dieser Übung war die technische Rettung aus einem verunfallten PKW. Bei diesem Szenario war ein PKW auf die Seite gekippt. Der Fahrer ist hierbei nach unten auf die Beifahrerseite gestürzt. Nun galt es diesen schonend aus dem Auto zu befreien.

Da es sich vorliegend nur um eine Übung handelte, konnten wir das Thema ruhig angehen lassen und besprachen zunächst das einsatztaktische Vorgehen eines Gruppenführers. Hier wurde speziell auf die "Gefahren an der Einsatzstelle" eingegangen und was ein Gruppenführer zu beachten hat.

Sodann wurden alle Utensilien, welche für die technische Rettung erforderlich werden könnten, auf der sogenannten "Bereitstsellungsplane" abgelegt. Diese Bereitstellungsplane umfasst alle Materialien, die für die technische Rettung benötigt werden könnten und hilft den Einsatzkräften dabei, nichts zu vergessen. Gleichzeitig wurde der Brandschutz mittels Pulverlöscher sowie Schnellangriff mit Schraumrohr sichergestellt.

Als nächsten Schritt ging es in erster Linie darum, die Einsatzstelle vor dem fließenden Verkehr zu schützen und abzusichern. Dieser Schritt wird bei einem realen Einsatz selbstverständlich zeitgleich mit den anderen Maßnahmen vorgenommen.

Bevor es dann an die eigentliche Rettung ging, musste das Fahrzeug zunächst gegen Abrutschen und Umkippen gesichert werden. Hierzu verwendeten wir auf der Dachseite Unterlegkeile. Auf der Unterseite wurde das Fahrzeug mit zwei Steckleiterteilen abgestützt.

Um anschließend einen Zugang zum Patienten zu schaffen, wurde die Heckscheibe entfernt. Während nun eine Person zu der verunglückten Person ins Auto steigen konnte, wurde auf der Vorderseite die Frontscheibe entfernt.

Im Anschluss wurden die A-, B- und C-Säulen gekappt, damit das Dach entfernt werden konnte. Der Patient konnte so in schonenderweise aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Die Übung war für uns jedoch noch nicht vorbei. Zu Übungszwecken wurden noch weitere "Schnibbeleien" am Auto vorgenommen. So entfernten wir noch eine Tür und einen Autositz.

Gerade solche Übungen an schrottreifen PKW's sind wichtig für die Einsatzkräfte, um in Ernstfall richtig handeln zu können. Hierbei lernt man nicht nur das einsatztaktisch klügste Vorgehen, sondern auch, wo man schweres Gerät im besten Fall ansetzt und was theoretisch schief laufen kann.

 

 

Übung 30.06.2019 - Waldbrand Asterbach

Übung 07.06.2019

Übung 26.05.2019 - TH abschüssigen Geläde

Übung 21.05.2019

Löschgruppe Großhau

22 Std. ·

---- Einsatzübung 21.05.2019 ----

Letzten Dienstag trafen wir uns zu einer außerordentlichen Übung an einem leerstehenden Haus. Das Haus, welches in Kürze abgerissen werden soll, stellte ein seltenes aber sehr effektives Übungsobjekt dar. Aufgrund dessen haben wir die Chance genutzt, um verschiedene Einsatzszenarien durchzuspielen. Mittels Nebelmaschine konnte ein verqualmtes Gebäude simuliert werden und so relativ Realitätsnah geübt werden.

Übung 1:
Bei der 1. Übung ging es zunächst um die Menschenrettung. Im "brennenden" Gebäude wurden zwei Personen vermisst, die es galt, so schnell wie möglich aus dem Haus zu retten. Eine Person befand sich im Obergeschoss, eine lag im Flur neben der Treppe. Während das Gebäude bereits zum Teil von Außen gelöscht wurde, konzentrierte sich der Angriffstrupp zunächst auf die Menschenrettung. Der Wassertrupp wurde zwecks Löscharbeiten in das Gebäude geschickt. Alle Personen (hier in Form von Übungspuppen) konnten rechtzeitig aus dem Gebäude gerettet und das Feuer gelöscht werden.

Übung 2:
Die 2. Übung umfasste einen ausgedehnten Kellerbrand. Kellerbrände sind besonders tückisch, da Kellerräume oft verwinkelt und meist stark verqualmt sind. Hier kann es schnell zum Verlust der Orientierung kommen, was letztlich lebensgefährlich enden kann. Darüber hinaus besteht bei Kellerbränden in der Regel eine enorme Hitze, da die heiße Luft nur bedingt entweichen kann.
Hinzu kam bei diesem Szenario noch die so genannte "Mayday-Lage". Hierbei musste ein verunfallter Atemschutzgeräteträger durch den bereit gestellten Sicherungstrupp gerettet werden, da dieser das Haus aus eigener Kraft nicht mehr verlassen konnte. Auch dieser Kamerad konnte gerettet und das Feuer gelöscht werden.

Jeweils nach den Übungen erfolgte noch eine kritische Nachbesprechung, in der nochmals auf die Abläufe eingegangen wurde und entsprechende Verbesserungsmaßnahmen, aber auch gut gemeisterte Situationen besprochen wurden. Letztlich war es eine erfolgreiche Übung, die den Kameradinnen und Kameraden wieder einiges an Erfahrungen mehr brachte.

 

Übung 03.06.2018 an der Schule in Kleinhau

Übung in der Brandsimulationsanlage im FTZ Kreis Düren 2013

Übung 28.09.2012

Übung 22.07.2011 - TH im abschüssigen Geläde

Übung 10.04.2011 - Kraftfahrertraining

Übung 18.06.2010

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